seabhac geschichtenblog
Lok`tar ogar!

Sieg oder Tod!

Diese Worte binden mich an die Horde, denn sie sind die heiligste und fundamentalste aller Wahrheiten für einen Krieger der Horde.
Ich verpflichte mein Fleisch und Blut dem Kriegshäuptling.
Ich bin das Instrument der Wünsche meines Kriegshäuptlings.
Ich bin eine Waffe unter dem Kommando meines Kriegshäuptlings!
Von diesem Moment an bis an das Ende meiner Tage.

Für die Horde!


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Der Weg des Kriegers - Teil 6

So wurde der Krieger zum Peon. Seinen Namen hatte er verloren, seine Ehre hing an einem Faden und die folgenden Tage und Wochen waren das Schlimmste, was er in seinem Leben bislang erlebt hatte.

Zwar wurden die Arbeiter nicht ausgepeitscht oder sonst wie andauernd körperlich gezüchtigt, aber es herrschten ruppige Umgangsformen untereinander. Kämpfe waren an der Tagesordnung. Um Essen, Wasser, die Rangfolge innerhalb der Peons, Schlafstellen usw.
Zu Anfang hielt der Krieger sich aus allem heraus, aber schnell wurde man auf ihn aufmerksam. Niemand kannte ihn hier, denn ohne Rüstung und Waffen, mit der verunstaltenden Frisur, die Peons zu tragen hatten und bartlos erkannte ihn niemand.
So kam es, dass er von den anderen Peons angegangen wurde und – als er sich nicht wehrte – schnell zum untersten aller Arbeiter gestempelt wurde. Man nahm ihm so gut wie alles weg, er diente als eine Art Sandsack für die vermeintlich Stärkeren und war der verachtetste der gesamten Dienerschaft.
Dennoch fügte er sich in dieses Los. Zum einen war er überzeugt davon, es nicht anders verdient zu haben und zum anderen wollte er nicht durch eine Dummheit seine letzte Chance auf Rettung zunichte machen.
Diese Peons waren allesamt Raufbolde. Brutal und schnell zwar, aber lediglich Straßenkämpfer, nur geübt im Umgang mit ihresgleichen. Ohne Waffen hätte der Krieger es mit einem Dutzend von ihnen gleichzeitig aufgenommen.
Mit Waffen auf beiden Seiten hätte er ein Blutbad anrichten können. Allein es lag ihm nichts daran. Er ging vollends in der Rolle des niedersten Peons auf.

Auch die Aufseher sparten nicht mit Tadel, ätzendem Spott und der Herablassung gegenüber dem Abschaum, wie sie es ausdrückten. Einzelne Stock- oder Peitschenhiebe waren an der Tagesordnung. Auflehnung dagegen gab es nicht und so vergingen die Tage in harter Arbeit, Schmerz und erlittener Demütigung.
Seltsamerweise machte das dem Krieger nicht das Geringste aus. Er fühlte sich wie neben sich stehend und schien alles, was ihm geschah nur aus großer Ferne zu betrachten. Er schlief nachts klaglos in der zugigsten Ecke des Quartiers und verrichtete auch die niedersten Arbeiten, ohne ein Wort zu sagen. Überhaupt gewöhnte er es sich ab, zu sprechen und knurrte und brummte nur, wenn er etwas gefragt wurde.

Dieser Dämmerzustand hätte wohl noch lange angedauert, wenn es den alten Ugash nicht gegeben hätte. Ugash war der Älteste der Peons und genoss eine Art Sonderstatus. Zu mehr als zum Hof fegen war er nicht mehr zu gebrauchen, aber er war damit zufrieden, die anderen ließen ihn in Ruhe und mancher suchte sogar seinen Rat.
Ugash war zwar unter komplett anderen Umständen in Ungnade gefallen, aber da er ein entfernter Verwandter der Höllschrei-Sippe war, blieb ihm das Schicksal der Ausgestoßenen erspart und er fristete sein Dasein als Peon, seit er sich erinnern konnte.

Darüber war er alt geworden und aß nun sein Gnadenbrot abends am Feuer der Peons, erzählte hin und wieder Geschichten und beobachtete ansonsten.
Er hatte den unbekannten Krieger auf dem Hof mit ihrem Herrn kämpfen sehen und als kurze Zeit später ein neuer Peon unter ungewöhnlichen Umständen zu ihnen stieß, machte er sich so seine Gedanken. Er beobachtete also den Neuen und fand seine Vermutung alsbald bestätigt. Der muskelstarrende Körper, die nach wie vor kraftvollen Bewegungen die Reflexe, die sich in unvermuteten Momenten Bahn brachen.
Einmal warf jemand ihm absichtlich ein scharfes Werkzeug an den Kopf… und der Alte beobachtete erstaunt und entsetzt, dass der Peon dieses – obwohl von hinten geworfen – mit einem kurzen Dreher des Körpers und ohne hinzuschauen, aus der Luft fing, den Schwung nutzte und es zwei handbreit in einen dicken Holzbalken trieb. Dort steckte es immer noch, da niemand es herauszuziehen vermochte und inzwischen hängte man andere Werkzeuge daran wie an einen Haken…

All diese Dinge ließen den Alten vermuten, dass der Peon kein normaler Peon sei. So nahm er sich seiner an. Behutsam und vorsichtig, denn die anderen hätten es als Affront angesehen, wenn er offen Partei ergriffen hätte und ihm seinen Sonderstatus streitig gemacht.
Er sorgte dafür, dass der geheimnisvolle Peon etwas größere Portionen zu Essen bekam, hielt den einen oder anderen geschickt vom Drangsalieren des offenbar Wehrlosen ab und versuchte, wenn es unauffällig genug war, den anderen in ein kurzes Gespräch zu verwickeln.
Am Anfang schien es, als hätte er damit keinen Erfolg, doch nach und nach schien der andere wieder mehr von seiner Umwelt wahrzunehmen. Er reagierte nicht mehr nur mit Knurrlauten auf seine Ansprache und einmal meinte der Alte, so was wie Dankbarkeit im Blick des anderen wahrgenommen zu haben.

Der Krieger wurde durch die kleinen Gesten des Alten nach und nach aus seiner Lethargie gerissen und begann, seine Umwelt bewusster wahrzunehmen. Er lies zwar immer noch alles über sich ergehen, aber er registrierte diese Dinge wieder und schien seine innere Katharsis überwunden zu haben.
Sein Geist klärte sich, die Überlegungen und Gedanken kehrten zurück. Zuerst noch zäh wie Teer, alsbald aber flüssiger und zusammenhängender. Er wurde sich seiner Lage und seiner Stellung alsbald in vollem Umfang bewusst und begann vorsichtig damit, diese zu verbessern.
Zuerst sorgte er dafür, dass die Attacken auf ihn aufhörten. Als die ersten drei Raufbolde schneller mit schmerzenden Gliedmaßen auf dem Boden lagen, als sie „Ogersohn“ sagen konnten, war zunächst Ruhe. Keiner sagte etwas dazu, keiner kümmerte sich darum – zumindest nach außen hin – aber alle hatten mitbekommen, dass der „Neue“ plötzlich doch nicht mehr so wehrlos war.
Kritischer wurde es erst, als der Krieger anfing, sich die Dinge zurückzuholen, die die anderen Peons ihm genommen hatten. Essensrationen, Zuteilung an Kleidung, der Schlafplatz. All diese Sachen waren ihm vorenthalten worden und wurden unter den „herrschenden“ Peons aufgeteilt.

Bei der Essensausgabe wurde er wie üblich angerempelt und man wollte ihm das Stück Brot und die Scheibe zähen Fleisches entreißen, als der, der das tun sollte, sich plötzlich in die unangenehme Lage versetzt sah, sich die Fußsohle des vermeintlichen Opfers sehr detailliert von unten anschauen zu müssen.
Bei der Kleiderausgabe wunderte sich ein anderer, der das Stück Sackleinen, welches ausgeteilt wurde und dem Wehrlosen entwendet werden sollte, warum seine Hände nach einer huschenden Bewegung in unmöglichen Winkeln von seinen Handgelenken abstanden, bevor ihn die aufbrandende Schmerzwelle schreiend und wimmernd zusammenbrechen ließ.

Der Höhepunkt der Unannehmlichkeiten stand aber dem hühnenhaften Gropf bevor, der so etwas wie der Anführer der Peons war.
Dieser hatte es durch brutale Gewalt, willige Helfershelfer und gleichgültige Aufseher geschafft, sich ein halbwegs komfortables Leben im Lager der Peons einzurichten.
Die weichste Ruhestatt (aus den Kleidern derjenigen, denen man sie entwendet hatte), das meiste Essen (ebenfalls von Wehrlosen und Verängstigten erbeutet) und den besten Platz am Feuer.
Auf eben diesem saß, als Gropf abends die Unterkunft betrat, der Peon, der bislang als Fußabtreter gedient hatte. Gropf war nicht dumm. Er nahm die Veränderung des Gegenüber schon wahr, deutete sie aber falsch. Er glaubte, er habe hier einen Konkurrenten vor sich, der ihm seinen Platz streitig machen wollte. Voller Wut brüllte er auf, als er den Krieger da sitzen sah, winkte seinen Begleitern und schrie: „Dafür ersäufen wir Dich im Südstrom“.

Keine leere Drohung, denn ein abgetrennter Nebenarm des Flusses wurde durch das Lager gleitet, um am Einfluss durch den Zaun ein Wasserrad zu betreiben und um Schmutz und Unrat im weiteren Verlauf fortzuspülen.
Seine Handlanger drängten sich an Gropf vorbei und kamen drohend auf den Krieger zu, der nach wie vor auf dem Boden saß. Hinter ihm wollten weitere Helfershelfer die nachkommenden übrigen Peons fortjagen, aber Gropf gebot ihnen, sie einzulassen. „Damit alle sehen, was passiert, wenn sie sich mit mir anlegen.“

„Bringt ihn her zu mir!“ Auf einen Wink von Gropf stürzten sich 6 Handlanger auf den Sitzenden, zerrten ihn hoch und schleppten ihn vor den Anführer der Peons. „So, Du willst also auch mal am Feuer sitzen, Ogersohn!“ seine Stimme troff vor gespielter Freundlichkeit. „Da kanns heiß werden und dann muss man sich abkühlen!“ Er grinste wölfisch. „Bringt ihn zum Fluss! Die Schaudermagenkrokilisken werden sich freuen.“

Im Nachhinein konnte sich keiner der Umstehenden erklären, wie es dazu gekommen war, aber in einer Sekunde wollten sechs kräftige Männer den vermeintlich Unglücklichen zum Fluß schleppen, in der nächsten Sekunde wanden sich besagte sechs Männer unter Schmerzen wimmernd am Boden und der Peon stand immer noch vor Gropf.

„Schluss mit dem Theater“ sagte dieser ruhig, ging an den Wimmernden vorbei und setzte sich wieder auf den Platz am Feuer.
Gropf starrte fassungslos zu dem Peon, der sich auf SEINEM Platz breit machte, starrte auf seinen wimmernden Handlanger, wieder auf den Peon und langsam machte sich in ihm rasende Wut und verzehrender Haß breit. Er schrie seinen Männern zu: „Packt ihn!“ Diesmal stürzten sich die übrigen 10 geschlossen auf den am Feuer sitzenden, der aber plötzlich nicht mehr saß, sondern einem flirrenden Schatten gleich die 10 Unglücklichen der Reihe nach zu Boden schickte und mit einem letzten Schritt wieder vor Gropf stand.

„Ich sagte: Schluss!“ knurrte er, packte Gropf an den Aufschlägen des Hemdes und hob ihn mit beiden Händen 20 cm in die Luft. Gropf hing dort, viel zu verdattert, als dass er hätte reagieren können und glotzte blöde, während ihm langsam die Luft knapp wurde.
Mit einem Ruck ließ der andere ihn los und er stürzte schwer zu Boden. Nach Luft ringend sah er den anderen wieder zum Feuer gehen und dann setzte es bei Gropf aus. Er stemmte sich hoch und stürmte mit vorgestrecktem Kopf auf den ihm den Rücken zudrehenden Peon zu. Rote Schleier tanzten vor seinen Augen und er hatte nur ein Ziel: „TÖTEN!“

Seabhac 02.09.2010, 20.39 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Krieger

Lila kochen

Es gibt im gesamten Spiel ein episches Kochrezept:  Dirges abgefahrene Chimaerokkoteletts

Um dieses zu erhalten, muss man in Silithus questen, bis man von "Baristolth von den Sandstürmen" den Quest: "Nur einer kann sich erheben" bekommt.

Dazu muss man ihm den Kopf von Brutwächter Dreschbringer bringen. Dieser residiert im Pechschwingenhort und kann dort besiegt werden.

Mit dem Kopf geht es zurück zu Baristolth und dieser gibt einem den Quest: "Der Pfad des Gerechten"

Dafür muss man 200 Silithidenknochenpanzerfragmente von Silithiden in Silithus einsammeln und abgeben. Dann bekommt man dafür 500 Ruf bei der Brut Nozdormus.

Und jetzt gehen die Aussagen auseinander: Die einen behaupten, man müsse nun seinen Ruf bei der Brut Nozdormus erst auf neutral bringen (durch Abgabe weiterer Fragmente bzw. durch AQ40 - runs), aber ich habe auch gelesen, dass man den Folgequest dann gleich nach Abgabe der 200 Fragmente erhält. Was nun stimmt, weiß ich nicht, da ich die ersten 200 noch sammeln muss. Das werde ich alsbald machen, damit ich auf dem Pfad zum Rezept ein Stück weiter komme.

Wer einen kompletten Guide lesen möchte: Klick hier!

Sobald ich zum ausdauernden Silithiden verhauen komme, werde ich weiter berichten.

(Ich schätze, meine Bankberaterin schüttelt beim Lesen dieser Zeilen ihren Kopf und murmelt was von "unproduktiver Zeitvergeudung" *g*, aber solche Sachen gehören nun einmal dazu ;-) )

Seabhac 02.09.2010, 12.11 | (6/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Besonderes

Projekt Ruf II

Weitere Fraktionen, bei denen ich schon respektvoll bin, sind Thrallmar, Expedition des Cenarius und das Dampfdruckkartell.

Thrallmar: 17.353 Punkte bis 999 ehrfürchtig

Um bei Thrallmar ehrfüchtig zu werden, muss ich Dungeons durchlaufen.

- Zerschmetterte Hallen (normal) ca. 1.700 Punkte pro run
- Bollwerk (hero) ca. 2.000 Punkte pro run
- Blutkessel (hero) ca. 2.200 Punkte pro run

Es sind noch 17.353 Punkte bis ehrfürchtig, d.h. 8 Mal den Blutkessel auf heroisch freigeräumt und dann ist es geschafft. Da man Dungeons auf heroisch aber nur einmal am Tag gezielt angehen kann, muss ich das also an 8 verschiedenen Tagen machen oder ich nehme mir die beiden auf hero vor und renne dann noch so 6 - 7 mal durch die zerschmetterten Hallen auf non-hero, dann sollte diese Fraktion für mich auch ehrfürchtig sein :-)

Expedition des Cenarius: 19.724 Rufpunkte bis 999 ehrfürchtig

Hier gibt es drei Möglichkeiten, ehrfürchtig zu werden:

1. Dungeons besuchen
* Dampfkammer (non-hero / hero)
* Tiefensumpf (hero)
* Sklavenunterkünfte (hero)

2. Als Zufallsdrop findet man dort "Befehle der Lady Vashj", die man bei der Expedition abgeben kann. Danach kann man dort "Waffen des Echsenkessels" abgeben, die man ebenfalls zufällig in den Dungeons findet. Die geben pro Waffe 75 Ruf.

3. Man questet in der Boreanischen Tundra bei der DEHTA. Wenn man damit durch ist, kann man dort 15 Ohren von Nesingwarys Lakaien abgeben. Die geben zusammen 150 Ruf. Dieser Quest ist wiederholbar.

To be continued...

Seabhac 01.09.2010, 13.36 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Persönliches

Zul'gurub verschwindet

Laut dieser Meldung hier soll Zul'Gurub als Raidinstanz mit Cataclysm verschwinden.

Das bringt meinen Zeitplan ein wenig durcheinander, denn ich hatte mir schon vorgenommen, die dort farmbaren Reittiere zu erringen (auf jeden Fall Versuche dazu zu starten) und nebenbei meinen Ruf bei den Zandalari auf ehrfürchtig zu bringen.

Ruf steigert man durch Trash- und Bosskills sowie die Abgabe gefundener Münzen und Schmuckstücke.

Aktuell benötige ich noch knapp 1.400 Punkte bis respektvoll und dann noch 21.999 bis komplett ehrfürchtig. Pro run - habe ich gelesen - kann man auf biszu 2.700 Punkte kommen. Das wären ca. 8 runs - also 8 Wochen - ohne die Schmuckstücke.

Mit den Schmuckstücken sicher weniger.

Ich muss mal mit meiner Bankberaterin sprechen, wie ich das am besten angehe:

Entweder halte ich mir einen Abend in der Woche frei, räume die Instanz leer und wiederhole das jede Woche bis ehrfürchtig,
oder ich räume nur den Trash weg und setze die Instanz zurück, denn ohne Bosskill keine ID. Dann ist der Trash wieder da und ich kann aufs neue da aufräumen. :-) Ich hab nur keine Ahnung, wie schnell ich mit dem Trash durch bin und ob sich das lohnt.

Mal schauen, was meine Beraterin dazu meint.

Seabhac 01.09.2010, 08.05 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Dungeons

Kurzübersicht

Es ist viel passiert in der letzten Zeit, deswegen hier nur stichpunktartig. Zu einigen Dingen werde ich evtl. noch ausführlicher schreiben:

- Sealgair hat nicht nur Quel'Delar für sich erobert, nein, er hat auch noch Skoll gezähmt. Der Wolf schaut nicht nur extrem gut aus, er macht auch eben so gut Schaden :-)
Weiterhin hat er seit neuestem einen verarbeitenden Beruf und skillt Verzauberkunst.

- Der dunkle Krieger trägt, seit er 70 ist endlich eine ihm angemessene Rüstung und übt sich im Tanken. Zudem bekam er jetzt die duale Talentspezialisierung und wird - sobald Ausrüstung vorhanden ist - auch wieder richtig gut Schaden machen. Alchemie ist bei 450 angekommen und Inschriftenkunde mit 380+ auch nicht viel dahinter.

- Und ich? Ich gehe jetzt raiden. Einmal die Woche wird ICC 10 getankt. Es ist aufregend, es ist neu, es ist anstrengend... es macht einfach Spass :-)
Daneben räume ich alte Erfolge ab. Erst Gestern Gruuls Unterschlupf und den Pechschwingenhort ausgeräumt.
Juwelenschleifen wird weiter perfektioniert und mit sämtlichen epischen Rezepten ausgestattet.

Das Wichtigste zum Schluss: Ich habe eine Bankberaterin engagiert. Ich war schon länger auf der Suche nach Jemandem, der mir bei den Geschäften beratend zur Seite steht und sich um die Berufe und sonstige Dinge kümmert.

Auf Empfehlung von Mr. L, dem Bankberater meiner Gefährtin, habe ich nun eine Studienkollegin von ihm engagiert und seitdem geht es massiv bergauf.

Meine Gefährtin kann sie zwar nicht ausstehen, weil sie "bienenfleißig" ist und in ihren Augen manchmal komische Ideen hat, aber ich frage mich nach einer kurzen Gewöhungsphase, wie ich nur jemals ohne sie ausgekommen bin.

Sie hatte vorher für keinen geringeren als Garrosh Höllschrei gearbeitet und ich bin sehr glücklich, dass sie die Planung und Organisation unserer Geschäfte und Interessen übernommen hat.

FÜR DIE HORDE!


Seabhac 30.08.2010, 18.43 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Allgemein

Projekt Ruf I

Mittlerweile bin ich bei insgesamt 19 Fraktionen auf "ehrfürchtig". Bei einigen konnte ich es nicht vermeiden *g*, andere habe ich gezielt gefarmt.

Weitere 8 Fraktionen sind auf "Respektvoll" und denen gilt aktuell meine Aufmerksamkeit.

Zirkel des Cenarius: 7.797 Rufpunkte bis 999 ehrfürchtig

Beim Zirkel farmt man Ruf, in dem man entweder die Ruinen von Ahn'Qiraj von Gegnern säubert, wiederholbare Quests für den Zirkel erledigt oder in dem man schlicht die Leute des Schattenhammerclans umboxt.
Für jeden Gegner bekommt man 10 Ruf und man kann bei jedem dritten oder vierten einen "Verschlüsselten Schattenhammertext" finden. 10 dieser Texte kann man bei Bor Wildmähne abgeben und erhält dafür 500 Rufpunkte.

Ausgehnd davon, dass bei jedem 4. dieser Text droppt, bekommt man für 10 Texte: 4 * 10 Texte * 10 Ruf = 400 Ruf fürs farmen und 500 Ruf fürs abgeben.

Macht 900 Ruf.

Ich muss also "nur" noch 8 - 9 Mal diese Texte abgeben und bin dann beim Zirkel auf ehrfürchtig :-)

Offensive der Zerschmetterten Sonne: 16.956 Rufpunkte bis 999 ehrfürchtig

Für diese Fraktion farmt man Ruf auf der nördlich von Silbermond gelegenen Insel Quel'Danas, Erreichen kann man die am einfachsten über ein in Shattrath stehendes Portal, aber es gibt dort auch einen Flugpunkt. Ich weiß nicht mehr genau, ob man den freischalten muss, ich glaube aber schon.

Auf der Insel kann man 14 - 16 tägliche Quests absolvieren, die Ruf bei der Offensive einbringen. Ich hatte jetzt probehalber mal 9 Quests erledigt  und dafür 2.200 Ruf eingeheimst.

Eine ähnliche Menge Ruf bekommt man, wenn man die Terasse der Magister leert, sowohl auf normal als auch auf heroisch.

Ich werde also jetzt so 8 - 10 mal TdM clearen, dann hab ich die auch auf ehrfürchtig :-)

To be continued...

Seabhac 18.08.2010, 08.45 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Persönliches

Projekt II

Auch wenn Projekt I noch nicdht mal angegangen wurde, würde ich gerne das zweite Projekt vorstellen, welches wir als Gilde mal angehen könnten, sofern sich genügend Mit-Spieler finden:

Schlachtzüge

und zwar (ohne Reihenfolge)

Die Classic - Schlachtzüge
* Zul'Gurub
* Geschmolzener Kern
* Pechschwingenhort
* Ruinen von Ahn'Qiraj
* Tempel von Ahn'Qiraj

Einige davon haben wir schon mit drei, vier, fünf Leuten gemacht.

Hier könnten wir uns abstimmen, ob bei Einzelnen der Bedarf besteht, diese nochmal bzw. zum ersten Mal zu machen.

Scherbenwelt - Schlachtzüge
* Karazhan
* Zul'aman

Das sind die beiden einzigen 10er - Schlachtzüge.

Wenn wir die maximale Anzahl gut equippter 80er dabei haben, könnten wir uns ja auch mal an einem 25er Schlachtzug versuchen :-)

Mein Fokus liegt dabei am ehesten auf der Gilde und dem Erlebnis, etwas gemeinsam unternommen zu haben.

Alternativ würde ich auch gerne mal mit allen 80ern (ich glaube, wir sind zu 6. im Moment), Naxxramas im 10er einen Besuch abstatten. Noth der Seuchenfürst z.B. habe ich schon zweimal während der Weekly erledigt und da war vom Prinzip her nichts dabei, was mir schlaflose Nächte bereiten würde.
Ich weiß zwar nicht, ob ein Tank, ein Heiler und 4 DDs reichen, ihn zu besiegen, aber ich würds halt gern mal versuchen. Bosse mit einer komplizierteren Mechanik (2 Tanks etc.) können wir halt nicht gildenintern schaffen, aber Noth oder Anub'Rekhan wurden bei den Weeklys auch nur von einem Tank getankt.

Das nur mal als Ideen-Grube für später.

Erst mal die andere Grube :-) (die von Saron meine ich)

Seabhac 11.08.2010, 16.29 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gilde

Projekt I

So, ein Vorschlag von mir für ein Gildenprojekt:

Ich möchte - wie meine Gefährtin in ihrem Kommentar bereits andeutete, was wir aber unter uns schon länger mal überlegt hatten - die Grube von Saron leeren.

Komplett.

Auf heroisch.

Also nicht nur "Rechts vorbeireiten, Garfrost umnatzen, Ick & Krick plätten, zurück, die Rampe rauf und Tyrannus legen" wie das sämtliche Randomgruppen praktizieren, sondern ALLE Mobs. Ja, alle.

Vom Start weg erst die Mitte unten. Dann (vermute ich, da ich da noch nie war) zurück und rechts zu Garfrost. Dann zu Ick & Krick und weiter an ihm vorbei, anstatt wieder zurück.

Ich möchte jeden Mob umnatzen und die gesamte Instanz besuchen.

Ich denke mal, dass wir das nur mit der Gilde hinbekommen, denn jeder Random würde schreiend davon laufen ^^

Ich tanke.

Wer ist dabei?


Seabhac 11.08.2010, 10.53 | (8/8) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gilde

Krieger des Todes - Teil 5

In meinem Heim angekommen, stand er bewegungslos im Eingang und schaute mich an.

Vielleicht fragte er sich, was er hier sollte. Groß und massig, von der Statur her mir ähnlich, füllte er den Flur meiner kleinen Behausung fast komplett aus. Obschon draußen heller Mittag war, schien das Licht, dass durch die großen Fenster fiel, seltsam getrübt zu sein, als sträube es sich, in Gegenwart dieses dunklen Ritters seine übliche Strahlkraft zu entfalten.

Ich war entschlossen, ihm auf den Hauer zu fühlen und so bat ich ihn wie jeden anderen Besucher herein, bot ihm einen Platz und anschließend etwas Quellwasser an.
Da ich nicht wusste, ob er aß und trank, wollte ich zunächst mit etwas Unverfänglichem beginnen. Er nahm einen Becher Wasser entgegen, zwar eher aus Höflichkeit, wie mir schien, aber für mich entspannte sich die Atmosphäre doch deutlich.

Grade wollte ich die ersten Worte an meinen Gast richten, da flog die rückwärtige Tür auf und Zappergeck, der Raptor meines Ziehsohnes - nebst ebenjenem hinterdrein – kam durch die Tür gestoben und wollte sich wie üblich auf mich stürzen und mir das Gesicht ablecken (er weiß genau, dass ich das nicht leiden kann *grummel*)  Da gewahrte er die Präsenz meines Gastes. Er hielt inne, schnüffelte in der Luft umher und nahm dann Witterung auf.

So schnell habe ich ihn noch nie vorwärts stürmen sehen. Aus dem Stand war er gesprungen und warf sich auf meinen Gast. Jeder Ruf kam zu spät. Selbst Sealgair, der seine Jägerausbildung lange schon hinter sich hatte und so vertraut mir seinem Tier war, wie es intensiver nicht geht, war sprachlos. Erblickte nur verwirrt von mir zu meinem Gast und wieder auf seinen Zappergeck, der – so kam es mir vor – einen Magier gefrühstückt haben musste, denn sein Angriffstempo entsprach diesem oftmals sehr lästigen Blinzeln, also in Nullzeit von hier nach da…

Allein… mein Gast war noch schneller.

Einzelne Bewegungen vermochte ich nicht mehr aufzulösen, aber noch bevor irgendjemand eine Reaktion machen konnte, hatte er sich blitzschnell zur Seite gedreht, umfasste im Drehen mit seinem Arm den Hals des Zappergecks, packte mit der anderen Hand zu… und der mannsgroße Saurier erschlaffte im Arm des Todesritters, der ihn fast vorsichtig zu Boden gleiten ließ.

Wie hingezaubert lag die Armbrust in der Hand meines Ziehsohnes und der Bolzen auf der Sehne. Er stieß einen Kampfschrei aus und in schneller Folge schossen 5 Bolzen mit vernichtender Durchschlagskraft auf den Ritter zu, der im selben Moment einen leicht kristallinen Schimmer annahm, die Bolzen von sich abprallen ließ, den Arm vorstieß, und – ich glaubte zu träumen – die Waffe meines Ziehsohnes diesem über eine Entfernung von 5 Metern aus den Händen riss, sie dann vor sich auf dem Tisch ablegte und - mit an den Seiten herunterhängenden Armen - unbewegt vor uns stand und uns ansah.

Ich schluckte und dachte blitzschnell nach. Dieser Todesritter – und vermutlich auch alle anderen – schienen über Fähigkeiten zu verfügen, die noch nie zuvor gesehen worden waren. Er hätte meinem Ziehsohn wohl Schlimmeres antun können, als ihm nur die Waffe zu entreißen. Und - zu meiner großen Überraschung – rührte sich auch der Zappergeck auf dem Fußboden wieder, kam schwankend auf die Beine und tapste unsicher, dabei immer wieder den Kopf schüttelnd, auf sein Herrchen zu. Sealgair tat das einzig Richtige. Er vergaß seinen heißblütiges Temperament und kümmerte sich um seinen Begleiter, uns nicht weiter beachtend.
Damit war die Gefahr einer Eskalation erst mal aus der Welt.

Ich bemühte mich, meine Stimme ruhig klingen zu lassen und sprach den Ritter an: „Es war beeindruckend, wie schnell Du Dich gegen den Raptor meines Ziehsohnes zu Wehr gesetzt hast… und sehr anständig von Dir, ihn nicht zu töten.“

Er sah mich weiter ausdruckslos an. Dann sprach er, mit tonloser, dunkler Stimme, die aber nicht leblos klang: „Ich will nicht töten.“

Ich war verblüfft. Genauso wenig hätte ich von Garrosh Höllschrei „Ich will Frieden mit der Allianz“ erwartet.

„A…Aber Du bist ein Todesritter.“ Oh, Orc. Ganz große Klasse. Du solltest Dich mal zügig mit dem Bankberater Deiner Gefährtin zusammentun und den „Diplomaten“ anstreben. So etwas zu sagen, grenzt ja schon an mutwillige Bösartigkeit…

Den Göttern sei Dank schien das mein Gegenüber anders zu sehen. Er nickte bestätigend, als wolle er mir einfach nur Recht geben und sagte, etwas holprig formulierend: „Wir sind jetzt hier. Wir wollen Frieden. Wir wollen in der Horde Dienst tun. Kein Töten untereinander.“ Es schien ihnen damit tatsächlich ernst zu sein. Ich zweifelte zwar nach wie vor an ihren Motiven, aber die Beiläufigkeit, mit der dieser Todesritter meinen Ziehsohn samt Raptor außer Gefecht gesetzt hatte, ohne mehr als ein minimales Maß an Gewalt anzuwenden, hatte mich tief beeindruckt.

Ich bat ihn nochmals Platz zu nehmen und als wir saßen, reichte ich ihm einen neuen Becher mit Wasser, den er entgegen nahm. Hinter mir hörte ich Selagair leise auf den Zappergeck einflüstern. Dann der obligatorische Schlag auf die Schnauze, den der Raptor sehr mochte und er hockte sich brav in den Hintergrund, während sich mein Ziehsohn zu uns setzte, den Bolzenwerfer aber demonstrativ auf dem Tisch liegen ließ. Braver Troll.

Grade, als ich ihn mit einem unverfänglichen Satz ansprechen und in ein Gespräch verwickeln wollte, öffnete er den Mund und sprach: „Ich weiß, wer ich bin!“

Seabhac 09.08.2010, 14.21 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Der dunkle Krieger

Ich, der Todesbringer

Gestern wurde in Dalaran noch nach Schadensausteilern für einen 25er ICC-Raid gesucht.

Ich packte also meine beiden Waffen, trat vor den Raidleiter und wurde nach kurzer Musterung eingeladen.

Nach einer halben Stunde waren die 25 zusammen und der Zug setzte sich gen Eiskrone in Bewegung.

Dort angekommen entpuppte sich der Leiter als höchst kompetent, nett und war mit einer derart unaufdringlichen Autorität ausgestattet, dass nach Aussage von Leuten, die schon mehrere Raids mitgemacht hatten, dies wohl das Beste war, was man als Leitung bekommen kann.
Es wurde kaum gequatscht, der Leiter erteilte ruhig und überlegt seine Anweisungen, die Bosse wurden erklärt und bis auf einen Wipe bei Lady Todeswisper sind wir bis Todesbringer Saurfang problemlos durchgekommen.

Nachdem Saurfang lag, wurde die Beute verwürfelt und bekommen habe ich - nachdem ich eine prima Halskette beim Luftschffkampf trotz einer 93 nicht bekommen hatte (einer der Todesritter hatte eine 95 nachgelegegt...) - das Schmuckstück "Wille des Todesbringers"

Meine erste richtige Raidbeute *g*

Die Beuteverteilung richtete sich danach, wer diese Sachen am besten gebrauchen konnte. Keiner flamte, keiner versuchte, sich einen Vorteil zu verschaffen. Alle waren freundlich und die Begeisterung der Teilnehmer währenddessen und hinterher spricht für sich.

Nach Saurfang löste sich der Raid wegen der späten Urzeit leider auf. Mit 21 Leuten haben wir dann noch den "Trash" bis zu einer riesigen Valküre gelegt, deren Name mir leider entfallen ist.
Danach war dann endgültig Schluss, aber mein Ruf beim Äschernen Verdikt ist durch den Sieg über die Valküre auf "freundlich" gestiegen, so dass ich mir am Eingang der Zitadelle den "kleinsten" Ring des Äschernen Verdikts abholen konnte: Das Band der Rache

So ging ein Raidabend, wie man ihn sich - glaube ich - wünscht,  zu Ende.

Ich hoffe, dass dieser Raidleiter noch viele Random - Raids organisiert, denn da mitzugehen machte einfach Spass.


Seabhac 30.07.2010, 11.59 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Dungeons

Rückbesinnung

Hier haben viele Gedanken, Erlebnisse und auch die, die mit mir sind, ihren Platz.
Aber letztlich ist es das Tagebuch eines Kriegers.

So will ich es verstanden wissen.

Trotz langer Geschichten: Ein Krieger redet nicht viel.
Trotz heiterer Abschnitte: Ein Krieger steht vorne in der Schlacht, Auge in Auge mit dem Gegner.
Trotz Jägern, Todesrittern und Druiden: Ich bin und bleibe ein Krieger.


Eingehüllt in eine Plattenrüstung.

Mit Axt und Schild ein Bollwerk in der Schlacht.

Mit zwei Zweihandwaffen eine Apokalypse aus Stahl.

Ich bin der Krieger.
Der Tod ist mein Geschäft.
Sei es der eure... oder der meine.


Seabhac 26.07.2010, 16.34 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Krieger

Der Krieger

Ich bin der Krieger.

Wenn ihr mich seht, bin ich wahrscheinlich nicht gekleidet wie es üblich ist. Ich bin eingeschlossen in kalten Stahl. Er wird schmutzig sein, blutig und zerbeult.

Ich habe keine schnelle Zunge und führe keine gewandten Gespräche. Ich weiß nichts von den Manieren an des Königs Hof, oder über das Benehmen auf einem feierlichen Ball.

Ich bin bekannt unter vielen Namen: Panzer. Lebender Schild. Kämpfer. Rowdy. Leiche.

Ich habe weder die Fähigkeit, noch die Neigung, mich zu verstecken.
Ich kann nicht aus der Verborgenheit vernichtende Schläge anbringen und wieder in die Dunkelheit verschwinden.
Ich kann keinen Feind aus zwanzig Schritt Entfernung verbrennen.
Ich kann nicht den Tod aus der Ferne bringen, sicher vor den Gegenangriffen meines Feindes.

Um zu töten, muss ich mich dem Feind nähern. Ich sehe seine Augen, ich rieche seinen Atem. Ich schmecke seine Angst. Und er die meine.

Ich kann nicht der Natur meinen Willen aufzwingen.
Ich kann nicht das Jenseits anzapfen und es zwingen meinem Befehl zu gehorchen.
Ich kann nicht die arkane Kunst studieren und sie unter meine Kontrolle bringen.

Ich habe über nichts anderes Gewalt außer über meinen Geist, meinen Körper und meinen Willen. Durch diese, und nur durch sie allein, stehe oder falle ich.
Mich begleiten keine Freunde auf meinen Reisen. Keine Leerwandler, beschworen aus dem Jenseits als Diener und Beschützer.
Keine treuen Biester aus den Ebenen oder Wäldern, die mich beschützen und meinen Schmerz lindern.
Mein einziger Begleiter ist meine Waffe. Ich pflege sie besser als jeder Jäger sein Tier pflegt. Ich beherrsche sie besser als jeder Hexer seinen Dämon beherrscht. Ohne mich ist sie nutzlos. Ohne sie bin ich nichts.

Ich kann nicht heilen, und ich kann keinen göttlichen Schutz in Anspruch nehmen. Ich kann nicht zu den Göttern beten und mein Gebet erhört wissen.
In der Hitze der Schlacht rufe ich die Geister meiner Ahnen an, und sie schweigen. Meine einzige Fähigkeit zum Schutz ist mich selbst, mein Blut, meine Knochen und meine Sehnen als Opfergabe darzubieten. Die Angriffe unserer Feinde auf mich zu lenken. Die Schläge einzustecken, die ein schwächeres Geschöpf töten würden, und weiter zu kämpfen.

Ich kann nicht mit dem Geschick und der Grazie eines Schurken töten, der Abruptheit und Plötzlichkeit eines Jägers, oder dem Schmuck und der Macht eines Magiers.

Wenn ich töte, ist es ein langsames Geschäft. Langsam und blutig für alle Beteiligten, mich eingeschlossen.
Ich kämpfe weiter, geschlagen und ramponiert, auf dass meinen Mitstreiter die Ehre des Sieges zuteil wird. Wenn ich sterbe und sie doch leben, ist es ein lohnendes Opfer.

Es gibt mich in allen Rassen, allen Größen. Ich kämpfe unter Tausend Bannern, auf Millionen Schlachtfeldern.

Ich werde missachtet von den Hochgeborenen, beleidigt vom Adel, belehrt von den Priestern und vergessen von den einfachen Bürgern. Bis die Zeit kommt wenn die Fanfaren der Schlacht erneut ertönen und jene, die sie zerstören mögen sich zeigen. Dann erschallt wieder der Ruf... "Wo nur, wo ist der Krieger?"

Betet zu euren Göttern, dass ich diesem Ruf weiter folgen möge.

Wenige folgen dem Ruf. Die wenigsten überleben.

Es ist ein langer und steiniger Weg, der Weg des Kriegers. Auf ihm liegt der Schmerz, die Angst und der Tod. Karger Lohn und wenig Dankbarkeit.
Am Ende bleibt für die meisten nur ein anonymes Grab auf irgendeinem windumwehten Schlachtfeld. Wenn sie Glück haben.

Und doch kämpfe ich weiter. Ich weiß nicht einmal wofür. Vielleicht für den Ruhm, vielleicht für Ehre, vielleicht für mein Land, oder für meine Familie.

Vielleicht ist es das Einzige, was ich wirklich kann.

Doch ich werde kämpfen. Ob ihr es nun zu schätzen wisst oder nicht. Ob ihr es überhaupt merkt oder nicht. Ich werde da sein, in der Schlachtreihe. Kämpfend. Tötend. Sterbend.

Ich bin der Krieger.
Der Tod ist mein Geschäft.
Sei es der eure... oder der meine.

Quellenangabe: hier

Seabhac 12.05.2010, 00.43 | PL | einsortiert in: Krieger

Ich bin der Krieger.

Der Tod ist mein Geschäft.
Sei es der eure... oder der meine.